Bericht zur Norddeutschen Vereinsmeisterschaft u12 vom 12. - 16.09.2025 in Magdeburg

20250913 NVM u12 1200Vom 12. - 16.09.25 trafen sich 19 Mannschaften zu den NVM u12 in Magdeburg, um den Titel Norddeutscher Meister und die 4 Qualifikationsplätze zur DVM auszuspielen. Unsere Mannschaft, bestehend aus Bela, Lyonel, Theobald und Johannes R., die in z.T. anderer Besetzung den Landesmeistertitel errungen hatte, belegte nach der DWZ-Rangliste den 10. Platz in der Setzliste. Da die Mannschaft sehr ausgeglichen ist, stand auf der Zugfahrt die Frage: Wer spielt 1. Brett und stellt sich den stärksten Gegnern? Schließlich erklärte sich Bela dazu bereit. Dafür gebührte ihm schon vor Beginn ein großes Lob.  Immerhin hatte er in der LJMM 6 starke Siege aus 6 Partien eingefahren, allerdings am 4. Brett. Gleich in der 1. Runde wurden wir gegen die Nr.1 der Setzliste Barnimer SF ausgelost, die später auch Norddeutscher Meister wurden. Bela hatte einen Gegner mit über 2000 DWZ! Nach 2 – 3 Stunden Spielzeit war aber noch kein Vorteil für eine Mannschaft zu sehen. Nach reichlich 3 Stunden spielten von den 36 Paarungen noch 8 Bretter, darunter unsere 4!! Das erfreute das Trainerherz sehr. Johannes einigte sich am 4. Brett auf Remis. Und in der 4. Stunde kippten dann doch die Partien zugunsten unserer Gegner. Der lange Kampf, der nicht chancenlos war, gegen einen schier übermächtigen Gegner, euphorisierte jedoch alle, sodaß wir gestärkt in die 2. Runde gingen und diese gewinnen konnten. Am Ende der 7 Runden belegten wir mit 6 Mannschaftspunkten und 13 Brettpunkten den 10. Platz und wurden beste Mannschaft von Sachsen-Anhalt. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis von Johannes, der mit 5 Punkten aus 6 Partien am 4. Brett ein Plus von 188 DWZ-Punkten erreichte. Lyonel hat sich als Jüngster im Team gut eingefügt und am 2. Brett mit 3/ 7 ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielt. Bela erkämpfte am 1. Brett immerhin 1,5 Punkte und Theobald am 3. Brett 2,5 Punkte. Die Betreuung der Jungs zusammen mit Ronald, dem Vater von Bela, hat viel Spaß gemacht. Auf dem Bolzplatz Fußball und Basketball spielen, sowie Eisessen und in der Jugendherberge abhängen waren beliebte Erholungsrituale.

Hervorzuheben sind die guten Spielbedingungen in einem großen Saal in der IHK Magdeburg, der infolge der kurzfristigen Absage des ursprünglich geplanten Spielortes durch die Vermittlung der Präsidentin des LSV bereitgestellt wurde. Die Organisation durch das Team von Michael Zeuner erfolgte professionell.