IM Alex Dac-Vuon Nguyen gewinnt Neujahrs-Blitzturnier
Paul Gregor Dilger gegen Alex Dac-Vuong NguyenKurz nach Neujahr fanden sich die Saalespringer zum ersten Monats-Blitz des Jahres 2026 zusammen. Erfreulicherweise waren der Einladung auch einige befreundete Spieler aus anderen Schachvereinen gefolgt. 19 Teilnehmer und ein Wertungsdurchschnitt von über 1900 versprachen ein spannendes Turnier. Zum wiederholten Mal nahm auch IM Alex Dac-Vuong Nguyen (SG Leipzig) teil. Als Elo-stärkster Spieler wurde er seiner Favoritenrolle voll gerecht und gewann mit 8,5 Punkten aus 9 Partien im Schweizer System.
Seit 1983 wird am jeweils ersten Donnerstag eines Monats das Monatsblitzturnier ausgetragen. Von Beginn an gibt es das seither unveränderte Reglement, dass der Monatsbeste mit 9 Punkten in der Wertungstabelle belohnt wird. Die jeweils Folgeplatzierten erhalten dann 7 Punkte, 6 Punkte usw., so dass die ersten 8 eines Monatsturniers in den Punkten landen können. Am Ende des Jahres wird der Jahressieger gekürt. Jahressieger 2025 wurde Dr. Thomas Höpfl mit insgesamt 72 Punkten.
Ergebnisse des Neujahrs-Blitzturniers
- IM Alex Dac-Vuong Nguyen (SG Leipzig)
- FM Dr. Thomas Höpfl (SV Saalespringer Halle)
- FM Jens Reipsch (SV Saalespringer Halle)
- Gustav Polzin (SV Saalespringer Halle)
- Jakob Engelmann (SV Sangerhausen)
- FM Gedeon Hartge (SV Saalespringer Halle)
- Johannes Knüpfer (SV Saalespringer Halle)
- Paul Gregor Dilger (CFC Germania)
Zwar noch nicht in den Punkten, aber immerhin an 9. Stelle ordnete sich unser 10-jähriges Nachwuchstalent Lyonel Jensch ein. 4 Siege und 2 Remis belegen, dass ihm auch schon die „älteren Hasen“ mit Respekt begegnen müssen. Lyonel ist Kaderspieler des Landesschachverbandes und wird im Verein von Gedeon Hartge trainiert.
Gedeon Hartge gegen Johannes Knüpfer
Lyonel Jensch gegen Thomas Hentzgen
Das Monats-Blitzturnier wurde diesmal im Café Manzul im Puschkinhaus ausgetragen. Erinnerungen an historische Schilderungen der Kaffeehaus-Atmosphäre von Schachturnieren Ende des 19. Jahrhundert wurden für manch einen spürbar. So könnte möglicherweise Siegbert Tarrasch als Medizinstudent in Halle seine Schachabende verbracht haben?! => Siegbert Tarrasch Erinnerungen
2026 entwickelte leise arabische Musiík und gedämpfte Beleuchtung einen eigenen Schach-Kaffeehaus-Zauber. Dies wurde von den Teilnehmern jedoch nicht als störend empfunden und zum Schluss hat es allen Freude bereitet. Wer künftig Kaffeehaus-Schach erleben möchte, kann jeden 3. Donnerstag im Monat ins Cafe Manzul ins Puschkinhaus kommen.








